Hochfest Peter und Paul

Der Windsbacher Knabenchor in der Sixtinischen Kapelle Bild vergrößern (© Jessica Krämer)

Der Windsbacher Knabenchor gestaltete das Konzert am Vorabend des Hochfestes von Peter und Paul in der Sixtinischen Kapelle, ebenso wie die Messe mit Papst Franziskus am Festtag in der Basilika Sankt Peter.

Zu den Ehrengästen aus Deutschland zählten der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff sowie der Innenminister des Freistaates Bayern, Joachim Herrmann.

Beim abendlichen Empfang im Garten der Residenz konnten die 150 Gäste aus dem Diplomatischen Korps, aus Rom, der Vatikanstadt und Deutschland einen sommerlichen Abend genießen - mit musikalischen Einlagen der Windsbacher Knaben und genügend Gesprächsstoff zu den neuerlichen Entwicklungen in Europa, zu den Vorbereitungen des Reformationsjubiläums in Deutschland sowie zu den Impulsen, die Papst Franziskus im Jahr der Barmherzigkeit setzt. Botschafterin Schavan betonte in ihrer kurzen Begrüßungsrede. Simon Petrus und Paulus von Tarsus seien jene Apostel, die für den Beginn der Kirche stehen. Ihr Fest verbinde die orthodoxen, die römisch-katholischen und die protestantischen Christen. Der Festtag könne so auch verbunden werden mit der Besinnung auf das, was Christen verbindet. "In unserer fragilen Welt gewinnen die Gemeinsamkeiten der Christen an Bedeutung. Die Ökumene der Barmherzigkeit gehört dazu."Deutschland sei auch das Land der Reformation, das sich auf das Jahr des Reformationsjubiläums 2017 vorbereite. Dieses Jahr der Barmherzigkeit 2016 könne eine Ermutigung sein, als Christen Gemeinsames neu zu entdecken und Reformen für unsere Tage zu leisten, die die Stimme der Christen in der Welt stärken. Sie erinnerte an die Worte von Papst Franziuskus über Martin Luther: "Ich glaube, dass Martin Luthers Absichten nicht falsch waren. Er war ein Reformator."

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Botschafterin Annette Schavan Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft beim Heiligen Stuhl)
Rede von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft beim Heiligen Stuhl)
Mons. Palombella und Erzbischof Gänswein Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft beim Heiligen Stuhl)