Julius Berger spielt Bachsuiten in der Christuskirche

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Dieses Konzert wird den Zuhörerinnen und Zuhörern in der vollen Christuskirche lange in Erinnerung bleiben.

Julius Berger, Professor an der Musikhochschule Augsburg spielte die ersten drei Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach. In ihnen sind, so erläuterte Berger vorab, der Lutherchoral „Vom Himmel hoch“ , sowie Choräle zum Geschehen auf Golgotha und zum Licht am Ostermorgen verwoben. Sein Sohn Immanuel sang jeweils diese Choräle. Der Dialog zwischen Vater und Sohn war ein herausragender Kunstgenuss und mehr noch ein beeindruckendes spirituelles Ereignis. Es fand seinen bewegenden Abschluss, als Berger das katalanische Volkslied „El Cant dels Ocells“ spielte, das von Pablo Casals bearbeitet wurde und von ihm in den Jahren seines Exils am Ende jedes Konzertes als Botschaft des Friedens gespielt wurde.

Das Konzert fand am 11. November, dem Tauftag von Martin Luther statt. Botschafterin Schavan erinnerte daran, dass der erste evangelische Gottesdienst 1817 im damals päpstlichen Rom in den Räumen der preußischen Gesandtschaft beim Heiligen Stuhl stattfand. Das werde man im April des kommenden Jahres feiern. Außerdem stehe man gleichsam am Vorabend des Christusfestes zum Reformationsjubiläum. Das erste von drei Konzerten mit Werken von Johann Sebastian Bach in der evangelisch-lutherischen Christuskirche sei ein Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft und das Geschenk der Botschaft zu den beiden Jubiläen.

Julius Berger mit seinem Sohn Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft beim Heiligen Stuhl)

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