Literaturmatinee zur Vorstellung des Buches von Ulrich Wilckens/Walter Kasper, "Weckruf Ökumene"

Botschafterin Schavan, Kardinal Kasper und Professor Markschies Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft beim Heiligen Stuhl)

In einem neuen Format stellte der frisch mit einem Ehrendoktor der päpstlichen Lateranuniversität (Augustinianum) ausgezeichnete Prof. Dr. Christoph Markschies vor vollem Haus einem ökumenisch interessierten Publikum die Neuerscheinung des Herderverlags ‚Weckruf Ökumene: Was die Einheit der Christen voranbringt‘ vor. Einer der beiden Autoren, Kardinal Walter Kasper, war anwesend. Altbischof Ulrich Wilckens war dies aufgrund der vorgerückten Lebensjahre zu seinem größten Bedauern nicht möglich. Markschies stellte in einem spannenden und rhetorisch grandiosen Vortrag vor allem die Inhalte vor, die ihm selbst bemerkenswert erschienen und ihn berührten. Drei ‚Bonbons‘, wie er selbst es nannte, waren für ihn dabei entscheidend: Die inhaltliche Füllung der Formel ‚Einheit in versöhnter Verschiedenheit‘, die Überlegungen zum Abendmahlsempfang für Nichtkatholiken und die Öffnung des Dogmas von der Unfehlbarkeit des Papstes. Zuvor hatte schon Benjamin Leven ein Grußwort gesprochen im Namen des Verlegers Manuel Herder. Kardinal Walter Kasper ergriff zum Schluss das Wort und stellte ein wenig die Genese des Buches vor. Ulrich Wilckens war es nämlich, der die Initiative ergriffen hatte und die beiden Altmeister zu dieser Summe ihres lebenslangen Wirkens angeregt hat.

Kardinal Walter Kasper Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft beim Heiligen Stuhl)
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft beim Heiligen Stuhl)