Rund um den Vatikan

Der Vatikan verfügt auf seinem Staatsterritorium von 44 ha über bedeutende sakrale Bauten und Kunstsammlungen sowie archäologisch bedeutende Stätten. An dieser Stelle bieten wir Ihnen einige kurze Informationen, Tipps und Links an, die dabei helfen können, einen Besuch im Vatikan vorzubereiten oder zu gestalten.

Für die Betreuung von Pilgergruppen und deutschen Touristen in Rom ist die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl nicht zuständig. Bitte wenden Sie sich an das Deutsche Pilgerzentrum:

Deutsches Pilgerzentrum Rom (Centro Pastorale Pellegrini di Lingua Tedesca)

Via del Banco di S. Spirito, 56 - 00186 Roma (Italia)
Tel.: 0039 06 6897 197 - 0039 06 6897 198
Fax: 0039 06 6869 490
Email: libero%27%it,pilgerzentrum

Vatikan-Münzen erstmals im Umlauf

Seit Juli 2010 bringt der Vatikan eigene Euro-Münzen in den Umlauf. Im vatikanischen Supermarkt, auf dem Postamt und in der Apotheke werden 50-Cent-Stücke mit dem Konterfei des Papstes als Wechselgeld ausgegeben. Die Neuerung geht auf eine Vereinbarung zwischen dem Vatikanstaat und der EU zurück, wonach künftig 51 Prozent aller vatikanischen Euro-Münzen in den regulären Umlauf kommen. Bisher wurden die Münzserien mit einem Nominalwert von 3,88 Euro nur als Sammler-Sets zu einem Preis von 30 Euro an Sammler verkauft.

Ein Stück deutscher Geschichte im Vatikan

Schon seit Jahren halb versteckt und kaum bekannt steht ein Bruchstück der Berliner Mauer in den vatikanischen Gärten.

Dieses Stück deutscher Geschichte stammt aus Berlin Mitte. Der Bau der Mauer teilte die Gemeinde Sankt Michael in zwei Teile. Die Sankt-Michaels-Kirche befand sich im Osten, während ein großer Teil der Gemeinde dem Westen der Stadt angehörte. Die Mauer verlief hinter der Kirche und versperrte den Blick auf diese aus dem Westteil der Stadt.

Im Jahre 1986 schuf der in Berlin lebende iranische Künstler Yadegar Asisi an genau dieser Stelle ein illusionäres Bild, welches die Durchlässigkeit der Mauer demonstrieren sollte. Durch die Skizzierung der Kirchenwand auf dem Fragment scheint die Mauer nicht existent und die Sicht auf das Bauwerk unverstellt.

Nach dem Fall der Mauer wurde das Bruchstück 1990 von dem Italiener Marco Piccininni ersteigert, der es 1994 dem Vatikan schenkte.

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